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Mobile Commerce: So werden Apps vom Endverbraucher genutzt

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Der Kunde von heute – und morgen – will die App

In Sachen “Eigene Shopping-App für den Webshop” winken viele Online-Händler meist ab. Zu teuer, zu aufwändig und unnötig, weil die eigenen Kunden das sowieso nicht nutzen würden. App – das sei was für die großen Marken. Ein mobil funktionierender Webshop reiche völlig aus.

Es ist verständlich, dass Händler den Gedanken an eine eigene Shopping-App erstmal hinten anstellen – schließlich gibt es im täglichen OnlineGeschäft in Punkto Abwicklung, Kundenbetreuung und Produktvielfalt auf den ersten Blick Wichtigeres zu tun. Trotzdem lohnt es sich – auch für kleine und mittelständische Händler – diesen Absatzkanal fürs eigene Geschäftsmodell zu prüfen. Wir helfen Ihnen dabei und beleuchten für Sie ab jetzt einen Monat lang jede Woche einen der vielen triftigen Gründe.

Heute: Apps sind das Medium, das die Kunden von heute nutzen
Dass Apps bei den knapp 2 Milliarden Smartphone-Usern dieser Welt auf dem Vormarsch sind, zeigt unmissverständlich der Blick auf die nackten Zahlen:

App Facts

Apps sind nicht mehr nur ein zusätzlicher Bestandteil von Smartphones, sondern minimale Grundvoraussetzung. Ohne die praktischen Alltagshelfer geht auf dem Display nichts mehr. Zu den beliebtesten Anwendungen gehören – vor allem in Deutschland – so genannte “Kommunizier-Apps” wie WhatsApp, Facebook und Co. sowie Youtube, Google oder Google Maps. Gerade die Suche nach Problemlösungen führen die Wenigsten noch im mobilen Browser aus, sondern gehen kurzerhand in die genau für den Anwendungsfall optimierte App. Selbst die altmodisch gewordene E-Mail wird wohl nur dank App überleben: Eine aktuelle Studie zeigt, dass fast 41 Prozent aller E-Mail-Nutzer ihre elektronische Post mobil per App abruft. 2013 waren es noch 30 Prozent.

Mittlerweile dominieren Apps nicht nur die gesamte Internet-Nutzung, sondern bekommen auch beim Online-Einkauf immer mehr Gewicht: Allein im letzten Jahr nutzten 81% mehr Kunden die Angebote von Shopping Apps als noch 2014. Viele Kunden entscheiden sich gezielt für Online-Shops, die eine App anbieten oder eben dagegen, wenn keine App vorhanden ist. Auch hier sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache:

App Shopper

Weitere gute Gründe für die App finden Sie in unserem Whitepaper “App beats Web”:

Zum Whitepaper:

Praxis-Tipp 1: Kennen Sie den Anteil Ihrer mobilen Besucher?
In Anbetracht der oben genannten Marktdaten ist es höchst unwahrscheinlich, dass Apps für Ihre Zielgruppe nicht relevant sind. Trotzdem sollten Sie genau wissen, über welche Kanäle Ihre Shop-Besucher kommen. Oft ist der mobile Anteil höher als gedacht. Und genau dann sollte diesem Verkaufsweg auch die entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Eine hilfreiche Anleitung zum richtigen Messen finden Sie hier.

Praxis-Tipp 2: Machen Sie den Selbsttest:
Wie nutzen Sie oder Ihre Bekannten das Smartphone? Über Browser oder Apps? Und wie oft tun Sie das? Hier hilft die “Checky App”, die täglich misst, wie häufig Sie Ihr Smartphone benutzen. Wussten Sie, dass die Meisten zwischen 70 und 149 Mal am Tag auf ihr Display schauen?

Zur Checky App für iOS und Android.

 

Zahlenquellen Grafiken: Criteo, State of Mobile Commerce 2015; Statista und Shopgate-Statistik

Mobile Optimierung, Studien & Trends

Ilka Großecappenberg

Autor: Ilka Großecappenberg

Ilka Großecappenberg ist die Marketing-Strategin bei Shopgate. Den E-Commerce Markt mit seinen Trends und Entwicklungen stets fest im Blick gibt sie Online-Händlern hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Mobile Marketing. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Offline- und Online-Kommunikation dreht sich für sie alles ums richtige Targeting.

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