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Neue Criteo-Studie zeigt: An der App kommt niemand vorbei

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Die neue Shopping-Mentalität: Cross-Device

Das Online-Shopping-Verhalten heutiger Generationen hat einen neuen Namen: Cross Device – geräteübergreifendes Shoppen. Gemäß der aktuellen, gleichnamigen Criteo-Studie „State of Cross-Device Commerce” ist geräteübergreifendes Einkaufen der neue Normalfall – und zwar über sämtliche Retail-Kategorien hinweg. Damit ist ein klarer Paradigmenwechsel gegenüber den letzten Jahren zu erkennen. Der Grundsatz: „Gesucht wird auf dem Smartphone, gekauft am Desktop” gilt schon lange als Relikt der „alten Welt”. Bereits 2016 waren bei einem Drittel der Online-Retail-Transaktionen zwei oder mehr Geräte involviert.

Für Online-Händler hat diese Entwicklung fundamentale Konsequenzen:
  • Smartphones gewinnen zunehmend an Bedeutung.
  • Händler müssen sicherstellen, dass die Nutzererfahrung über alle Geräte und Plattformen hinweg konsistent, synchronisiert und nahtlos ist.

Die Criteo-Studie fand außerdem heraus, dass mittlerweile bei einem Drittel aller Transaktionen zwischen dem ersten Website-Besuch und dem Kaufabschluss zwei oder mehr Geräte involviert sind. In konkreten Zahlen ausgedrückt: 21 Prozent aller über den Desktop abgeschlossenen Cross-Device-Transaktionen nehmen ihren Anfang auf dem Smartphone. 32 Prozent der auf dem Smartphone abgeschlossenen Transaktionen beginnen am Desktop. Und unabhängig davon, auf welchem Gerät ein Kauf abgeschlossen wird, starten fast ein Drittel aller Transaktionen auf dem Smartphone.

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Quelle: Criteo State of Cross-Device Commerce H2 2016

Cross-Device-Präferenzen wechseln

Um auf dem digitalen Markt zu bestehen, brauchen Online-Händler viel mehr, als nur einen gut funktionierenden, optisch ansprechenden Desktop-Shop. Eine Kombination aus Desktop-Shop sowie einer mobil optimierten Website und einer leistungsstarken Shopping-App bilden die Voraussetzung, um Kunden heutzutage im Sinne einer 360-Grad-Kommunikation zu erreichen. Dies umso mehr, da die Criteo-Studie zeigt, dass die bevorzugte Gerätenutzung sowohl im Tagesverlauf als auch innerhalb der Woche wechselt: Während der Desktop bevorzugt während der Arbeitszeit genutzt wird, sind das Tablet und das Smartphone abends und am Wochenende das Gerät der Wahl.

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Quelle: Criteo State of Cross-Device Commerce H2 2016

Zugespitzt formuliert bedeutet das: Der Desktop ist während der Arbeitszeiten relevant. Privat nutzen Kunden vor allem ihr Smartphone und das Tablet. Mobiles Shopping kommt also dann zum Einsatz, wenn der User Zeit hat. Schließlich ist mobiles Einkaufen in der Freizeit am bequemsten und effizientesten.

Smartphones haben eine klare Vorreiterrolle

Noch ein weiterer Key Fact des „State of Cross-Device Commerce”-Reports verdeutlicht, dass die mobile Shopping-Erfahrung für Kunden immer mehr an Bedeutung gewinnt: Smartphones vereinen fast ein Viertel aller Online-Retail-Verkäufe in Deutschland auf sich. Dies entspricht einem jährlichen Zuwachs von stolzen 38 Prozent.

Vergleicht man die Conversion Funnel von Smartphone, Tablet und Desktop miteinander, ist wiederum das Smartphone klarer Vorreiter: Denn auf Smartphones stiegen die „Add-to-basket“- und Konversionraten um 18 Prozent bzw. 8 Prozent jährlich.

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Quelle: Criteo State of Cross-Device Commerce H2 2016

App First

Als Online-Händler sollten Sie darauf achten, Ihren Kunden den Weg von der Produktauswahl zum Transaktionsabschluss optimal zu gestalten. Am besten gelingt dies, indem Sie konsequent auf die App als Kundenbindungsinstrument setzen. Denn laut Criteo verzeichnen aktive Händler mehr Transaktionen über Apps als über mobile Browser: 55% über Apps, 45% über mobile Browser.

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Quelle: Criteo State of Cross-Device Commerce H2 2016

Mehr Umsatz pro Kunde, hohe Conversion-Rates, starke Kundenbindung und eine enorme Markenpräsenz – all das sind Argumente für eine App. App-User sind nachweislich aktiver, wodurch in jedem Stadium des Kaufprozesses mehr Ergebnisse erzielt werden. Das mündet in einer 3 Mal höheren Conversion-Rate in der App verglichen mit mobilen Browser-Shoppern.

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Quelle: Criteo Mobile Commerce Report H1 2016

App-Features zur Kundenbindung einsetzen

Konsequent nutzen sollten Sie auch die zahlreichen Features, die eine App Ihren Kunden bietet: Lookbook, virtueller Kleiderschrank, Filialfinder, Social-Media-Integration, Push-Nachrichten mit Segmentierungsfunktion, Ad-Scanner und vieles mehr. Mit diesen Tools ermöglichen Sie Ihren Kunden ein zugleich komfortables und effizientes Shopping-Erlebnis und locken sie immer wieder in Ihren Online-Shop.

Die komplette Criteo-Studie mit weiteren Erläuterungen können Sie sich hier herunterladen.

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Ilka Großecappenberg

Autor: Ilka Großecappenberg

Ilka Großecappenberg ist die Marketing-Strategin bei Shopgate. Den E-Commerce Markt mit seinen Trends und Entwicklungen stets fest im Blick gibt sie Online-Händlern hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Mobile Marketing. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Offline- und Online-Kommunikation dreht sich für sie alles ums richtige Targeting.

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