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Mobiles Retargeting durch Facebook Pixel

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Tipps und Tricks zur Erstellung und Anwendung

Sicher, die diversen Werbemöglichkeiten auf Facebook sind auf den ersten Blick erschlagend - von der Bewerbung der eigenen Facebook-Seite, über die Homepage und Veranstaltungen bis hin zur Shopping App. Zusätzlich kann man aus einem Strauß von Werbeformaten wählen und Zielgruppen bilden als gäbe es kein Morgen mehr. Viele Online-Shops scheitern bereits bei der Einbindung des Facebook-Pixels und lassen das Thema Retargeting links liegen. Doch was ist Retargeting und warum ist es relevant?BlogPost_Facebook-Pixel.pngShop-Betreiber können mittels Retargeting ihre Besucher erneut auf anderen Webseiten (u.a. auch Facebook) mit Werbeanzeigen ansprechen. So kann man zum Beispiel versuchen, Warenkorb-Abbrecher doch noch zum Kaufabschluss zu bewegen oder Käufern zusätzliche Angebote unterbreiten.

Der Vorteil von Facebook-Retargeting ist die enorme Reichweite des Werbenetzwerk. Allein in Deutschland hat Facebook 28 Millionen Nutzer, davon 21 Millionen täglich. Dazu können über den Facebook-Pixel auch Werbeanzeigen auf dem sozialen Netzwerk Instagram geschaltet werden, sowie auf externen mobilen Seiten des Facebook-Werbenetzwerks. Voraussetzung dafür ist der Einsatz des Facebook-Pixel im Desktop-Shop und der mobilen Seite.

Um Neueinsteigern den Start in die Facebook-Anzeigenwelt zu erleichtern, führen wir Sie in diesem Beitrag Schritt für Schritt durch die Erstellung und die Verwendung des Facebook Pixels.

Der Facebook-Pixel

Ein Pixel ist eine Textinformation, die beim Aufruf einer Website oder E-Mail geladen wird. Facebook verwendet den Facebook-Pixel insbesondere zur Aussteuerung und Erfolgsmessung von Werbekampagnen. Mittels eines Cookies werden Shop-Besucher gekennzeichnet, sodass diese später erneut durch Anzeigen erreicht werden können. Wichtig zu erwähnen ist, dass man keine einzelnen Personen, sondern nur eine Gruppe von Usern, die ein ähnliches Verhalten aufweisen, ansprechen kann.

So erstellen Sie Ihren Pixel:
  1. Wählen Sie den Reiter „Pixel“ im Werbeanzeigenmanager.
  2. Klicken Sie auf „Pixel erstellen“.
  3. Legen Sie einen Namen für Ihren Pixel an und akzeptieren Sie die Geschäftsbedingungen.
  4. Klicken Sie auf „Pixel erstellen“.

Pixel_Basiscode.pngSie können sich den JavaScript-Code Ihres Pixels ansehen, kopieren oder ihn per E-Mail an den Shop-Admin senden. Wichtig ist, dass der Pixel auf allen Seiten des Webshops implementiert ist. Tipp: Mit dem Google Tag Manager kann man diesen ohne IT-Kenntnisse schnell live schalten.

Wenn Sie die Schritte durchgeführt haben, kann man im Facebook-Werbekonto im Bereich “Pixel” den Traffic, der über den Pixel getrackt wird, sehen.

Facebook-Pixel_NEU.png

Facebook-Pixel im Shopgate-Backend einbinden

Wenn Sie über eine mobile Shopseite von Shopgate verfügen, können Sie Ihren Facebook-Pixel - den Sie für Ihren Desktop-Shop verwenden - ganz einfach im Händlerbereich einbinden. So tracken Sie auch die mobilen Webseiten-Besucher mit:

  1. Kopieren Sie Ihre Pixel ID heraus

Pixel-ID.png

2. Gehen Sie unter “Einstellungen” auf “Tracking Tools”

3. Wählen Sie unter “Facebook Pixel Tracking” Hinzufügen aus

4. Fügen Sie in dem neuen Fenster Ihre Facebook Pixel ID hinzu und speichern Sie diese.

 Facebook-Pixel_16.32.31.gif 

Was können Online-Shops mit dem Pixel tun?

Zielgruppen für Facebook Remarketing erstellen

Nachdem der Pixel gesetzt ist und der Traffic über Facebook getrackt wird, können Sie folgende Zielgruppen bilden:

Custome Audience

Mit dieser Funktion stehen Ihnen bereits umfassende Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihre Webseiten-Besucher zu retargeten. Es lassen sich z.B. folgende Zielgruppen erstellen:

  • Alle Besucher Ihres Shops in einem bestimmten Zeitraum (Maximum: der letzten 180 Tage).
  • Besucher, die Ihren Shop in den letzten 180 Tage besucht haben, aber in den letzten 30 Tagen nicht.
  • Besucher, von bestimmten Seiten Ihres Shops.
  • Besucher, die eine bestimmte Seite besucht haben, aber eine andere Seite wiederum nicht. Damit können Sie eine Zielgruppe für Ihre Warenkorb-Abbrecher erstellen.


Facebook_Pixel_Zielgruppenerstellung-1.png

Sobald Ihre Zielgruppe erstellt ist, können Sie diese für Ihre Werbeanzeigen verwenden. Sie können dabei nicht nur festlegen, welche Zielgruppe Ihre Anzeige sehen soll, sondern auch, welche Personen sie nicht zu sehen bekommen sollen.

Beispiel: Sie möchten den Webseiten-Besucher der letzten 7 Tage einen Rabatt anbieten, allerdings nicht denen, die etwas bestellt haben.

Lookalike Audiences

Shopbetreiber wollen natürlich nicht nur ihre bisherigen Webseiten-Besucher ansprechen, sondern ebenfalls bei potentiellen Neukunden Interesse wecken. Hierbei ist Facebook ein sehr mächtiges Tool.

Die Lookalike Audience ist eine Art Spiegelbild einer bestehenden Customer Audience. Grundlage einer Lookalike Audience ist eine Customer Audience, auf deren Basis Facebook weitere Facebook User automatisch findet, die ähnliche Eigenschaften haben.

Sie können so Facebook-User targeten, die Ihren Besuchern oder Käufern ähneln. Wenn Sie zum Beispiel Haustierbedarf verkaufen, wird Facebook versuchen Nutzer zu finden, die auch Haustiere haben und so besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass diese an Ihren Produkten interessiert sind.

Es ist zu empfehlen, mehrere Lookalike Audiences gegeneinander zu testen, um die Lookalikes zu finden, die am besten konvertieren.

Benutzerdefinierte Conversion

Als Werbetreibender möchte man natürlich auch wissen, wie erfolgreich die Anzeigen performen und hier kommen die benutzerdefinierten Conversions ins Spiel. Denn mit diesen wird bestimmt, wann auf Ihrer Webseite ein gewünschtes Ziel erreicht wurde.

Conversion_Tracking_Pixel.png

Damit Facebook weiß, was Ihre gewünschten Ziele sind, müssen Sie diese anlegen, indem Sie im Pixel-Menü auf den Button “Conversion erstellen” gehen.

Facebook-Pixel_Conversion_erstellen.png

Typische benutzerdefinierte Conversions sind:

  • Kaufabschluss
  • Abschluss der Registrierung
  • Anmeldung zum Newsletter

Sobald diese erstellt sind, werden diese auch Aktivitäten automatisch getrackt. Im Werbeanzeigenmanager können Sie sich die Spalten der Berichte so anpassen, so dass Sie für Kampagnen, Anzeigegruppen und einzelne Anzeigen aufgeschlüsselt sehen können, welche benutzerdefinierte Conversions erreicht wurden.

Standard-Ereignisse

Für Shop-Betreiber ist ein Nachteil der benutzerdefinierten Ereignisse, dass man nur einen festen Conversion-Wert festlegen kann. Das ist für die Messung von Kaufabschlüssen wenig hilfreich. Um das Problem zu lösen, müssen die Standard-Ereignisse von Facebook verwendet werden. Im Gegensatz zu den benutzerdefinierten Conversions werden Standard-Ereignisse durch eine zusätzliche Codezeile, die dem Standard-Pixel hinzugefügt werden muss, ausgelöst.

Es gibt neun Ereignis-Typen die Sie mit den Standard-Ereignissen tracken können. Jeder mit einer eigenen Codezeile. Der Code teilt Facebook mit, was auf der Seite, auf der der Code platziert ist, genau getrackt werden soll.

Standardereigniscode.png
Zugegeben, die Standard-Ereignisse sind ein wenig aufwendiger zu implementieren. Doch es gibt eine gute Nachricht für alle Shopgate-Kunden: Wenn Sie Ihre Pixel-ID im Händlerbereich hinterlegen, werden für Ihre Mobile Shopgate-Seite auch die Standard-Ereignisse mitgetrackt! Kein Mehraufwand, nur ein Mehrwert für Sie und Ihren Shop!

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Mobile Marketing, Social Media

Sören Hartmann

Autor: Sören Hartmann

Sören hat 15 Jahre nationale und internationale Online-Marketing-Erfahrung. Unter anderem war er für den Online-Shop eines weltweit tätigen Unternehmens verantwortlich.

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