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Ab in die App! Mit Facebook Mobile App Engagement Ads User in die Shopping-App zurückholen

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Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Smartphone-User steigt stetig. Immer mehr Apps werden installiert, doch der Nutzer hat nur ein paar Lieblings-Apps, die er regelmäßig öffnet. Für Online-Shops mit einer eigenen Shopping-App heißt das, dass nach der App-Installation die Arbeit nicht getan ist!

Native Apps bieten Online-Händlern bereits einige Marketing-Tools, mit denen App-User zurück in die App geführt werden, um bestimmte Handlungen zu fördern. Mit Facebook Mobile App Engagement-Anzeigen haben Händler einen zusätzlichen wirkmächtigen Hebel. Denn damit können sie Facebook-User erreichen, die ihre Shopping-App bereits installiert haben, und sie dazu bringen, die Handlungen in ihrer App zu erhöhen. Das kann ein Einkauf sein, das Stöbern in neuen Produkten, die Rückkehr in den Warenkorb und vieles mehr.

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Wir zeigen Ihnen:

  • Welche Vorteile Mobile App Engagement Ads haben
  • Welche Voraussetzungen es gibt
  • Wie Sie geeignete Zielgruppen bilden
  • Wie gelungenes Remarketing in der Praxis aussieht

1. Warum App Engagement Ads?

Mit Mobile App Engagement Ads können Sie Facebook-Nutzer, die Ihre Shopping-App installiert haben, mit unterschiedlichen Remarketing-Optionen zum erneuten Shoppen in der App animieren. Mit Deeplinks führen Sie Ihren Kunden in eine von Ihnen definierte Kategorien wie z.B. „Sneakers”. Oder Sie machen ihn erneut auf ein Produkt aufmerksam, das er sich angesehen, aber (noch) nicht gekauft hat. Die Bewerbung erfolgt im mobilen Newsfeed, auf Instagram oder im Facebook Audience Network.

Von App-Kampagnen profitiert ebenfalls der Desktop-Shop: User schauen sich die Produkte in der App an und kaufen sie am Desktop. Aus unserer eigenen Erfahrung als Anbieter professioneller App-Marketing-Services wissen wir, dass Cross-Device-Shopping beim App-Marketing eine sehr große Rolle spielt.

Die Vorteile zeigen: Es lohnt sich, Engagement Ads als App-Werbemaßnahme einzusetzen. Best Practice ist ein Shopgate-Kunde, der App Engagement mit großem Erfolg verwirklichte: Mit einem Budget von nur knapp 500 Euro konnte er einen Umsatz von über 13.000 Euro erzielen. Zusätzlich hatte das App-Marketing einen positiven Effekt auf seine Website-Umsätze.

2. Voraussetzungen für Facebook Engagement Ads

Um Anzeigen zu schalten und richtig zu tracken, muss das Facebook-SDK für iOS oder Android in der App integriert sein. Die gute Nachricht: Shopgate stellt diese Integration kostenfrei zur Verfügung. Um Ihre Shopping-App bewerben zu können, benötigen Sie weiterhin einen Facebook-Developer-Account und Sie müssen Ihre App registrieren. Lesen Sie dazu unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Tipp: Es soll ja Leute geben, die Ihre App zwar heruntergeladen, aber noch nicht geöffnet haben. Diese User würden Sie über die Facebook Engagement Ads nicht erreichen, weil das SDK eine Öffnung der App verlangt, damit das Remarketing funktioniert. In der Praxis hat es sich deswegen bewährt, solche inaktiven App-User per Push-Nachricht zum Öffnen der App zu bewegen.

3. Zielgruppen bilden

Damit Sie Ihren Kunden erfolgreich auf der Spur bleiben, sprich Retargeting betreiben können, brauchen Sie Zielgruppen. Facebook bietet standardmäßig bis zu 10 sogenannte App-Aktivitäten, mit denen Sie die Nutzerinteraktion mit Ihrer Shopping-App nach genau festgelegten Kriterien erfassen können. Kennen Sie die wichtigsten Aktivitäten?

  • PageView: Welche Kunden haben Ihre App besucht?
  • ContentView: Welche Produkte hat sich der Kunde angesehen?
  • AddToCart: Hat der Kunde etwas in den Warenkorb gelegt?
  • Purchase: Hat der Kunde etwas gekauft?
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Auf Basis dieser Aktivitäten ist es möglich, die unterschiedlichen Zielgruppen zu erstellen. So können Sie zum Beispiel ganz gezielt User ansprechen, die seit einem bestimmten Zeitraum nichts mehr in Ihrem Shop eingekauft haben. Oder Sie erreichen die Warenkorbabbrecher. Letzteres gelingt, wenn Sie einen Anreiz schaffen und den Nutzern einen Gutschein für den nächsten Einkauf schenken.

Das volle Potenzial der App-Events nutzen Sie, wenn Sie diese Zielgruppen bilden:

  • Shopbesucher, die sich Artikel angesehen, aber nichts gekauft haben
  • Kunden, die seit 30 Tagen nicht mehr im Shop waren
  • Kunden, die einen Artikel in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft haben
  • Personen, die seit 30 Tagen nicht mehr bei Ihnen eingekauft haben

Praxis-Tipp: App-Engagement-Kampagnen sind besonders lukrativ, wenn viele Nutzer in Ihrer App aktiv sind. Denn je mehr aktive Nutzer Ihre Shopping-App hat, desto günstiger und effizienter sind die Kampagnen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, eine Engagement-Kampagne erst zu starten, wenn Sie mindestens 1.000 aktive Nutzer verzeichnen. Mit Mobile App Installs können Sie mit wenig Aufwand App-Downloads generieren.

4. Praxisbeispiele für gelungenes Remarketing 

Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie ähnliche Zielgruppen so sauber wie möglich voneinander abgrenzen und dann austesten, welche Kampagne besser performt. Setzen Sie beispielsweise 1 Kampagne mit Usern auf, die Ihre App vor 14 Tagen zuletzt besucht haben, und 1 Kampagne mit Usern, die vor 14–28 Tagen zuletzt aktiv waren. Der Vergleich zeigt Ihnen, in welche Kampagne sich eine Budgetinvestition lohnt.

Wir geben Ihnen 2 Beispiele für Remarketing mit App Engagement Ads:

  1. Ansprache aller Nutzer, die Ihre App innerhalb der letzten 7 Tage installiert, aber innerhalb der letzten 3 Tage nicht genutzt haben: „Du wirst vermisst! Schau mal wieder in unserer App vorbei. Es warten tolle Sachen auf dich!”
  2. Ansprache aller Nutzer, die etwas in den Warenkorb gelegt, aber noch nicht gekauft haben: „Kann es sein, dass du etwas im Warenkorb vergessen hast? Wenn du heute noch bestellst, schenken wir dir 10 EUR Rabatt!”

Fazit: 3 Tipps von Profis für Profis

Wie bei allen Anzeigenformaten gilt auch bei Facebook Mobile App Engagement: Übung macht den Meister. Zu Beginn können Sie sich an diese 3 Prinzipien halten: 

  • Testing: Sie erhalten bessere Ergebnisse, wenn Sie verschiedene Anzeigenarten (z.B. Karussell-Anzeigen, Video-Anzeigen, Canvas-Anzeigen etc.) und unterschiedliche Werbebotschaften gegeneinander testen. Arbeiten Sie bei den Werbebotschaften zum Beispiel mit differierenden Rabatten (mal versandkostenfrei, mal 10%, mal ein Zusatzprodukt zum nächsten Einkauf) und heterogenen Call to Actions: „Jetzt einkaufen” oder „Mehr entdecken” oder „Jetzt informieren”. Wichtig: Testen Sie pro Anzeigengruppe nur eine Variation der Anzeige z.B. unterschiedliche Visuals.
  • Gebotsoptionen: Wenn Sie nur den Werbeanzeigenmanager nutzen, steht Ihnen ausschließlich die Optimierung für Klicks zur Verfügung. Ein Blick in den Power Editor lohnt sich, denn dort finden Sie eine Auswahl der Optimierung für Impressionen oder App-Events. Wir haben zum Beispiel mit der Optimierung für das Event „Purchase” gute Erfahrungen gemacht.
  • Geduld: Das Facebook-Tool benötigt ein paar Tage für das Monitoring der besten Platzierungen. Geben Sie dem Testing Ihrer Kampagnen also immer ein paar Tage Zeit, bevor Sie sie optimieren und Zielgruppen abschalten. Der beste Zeitpunkt für eine Optimierung ist nach 3 Tagen erreicht. So lange dauert es, bis die einzelnen Zielgruppen genügend Personen erreicht haben. Aussagekräftig ist meist eine Reichweite ab 1.000 erreichten Usern.

Da das Set-up, das Monitoring und die Optimierung von Facebook-App-Kampagnen zeitaufwendig ist und zudem bei falschem Vorgehen viel Geld verbrannt werden kann, bieten wir Ihnen Performance-optimierte App-Kampagnen als zusätzliche Serviceleistung an. Ob Erhöhung Ihrer App-Downloads mit App Install Ads oder Steigerung der User-Nutzungshäufigkeit mittels App Engagement – wir entwickeln maßgeschneiderte Marketing-Maßnahmen für Sie.

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Shopgate App-Marketing-Services

Mobile Marketing, Marketing Tipp der Woche, Social Media, App Marketing

Sören Hartmann

Autor: Sören Hartmann

Sören hat 15 Jahre nationale und internationale Online-Marketing-Erfahrung. Unter anderem war er für den Online-Shop eines weltweit tätigen Unternehmens verantwortlich.

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