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Agile Transformation: Wie Unternehmen trotz digitalem Wandel erfolgreich bleiben

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Unternehmenserfolg ist keine Frage der Größe, sondern der inneren Haltung. Eine Frage von Leidenschaft, Mut und Innovationsfähigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt unser Vice President Development Robert Gies beim diesjährige Frankfurter Entwicklertag. In seinem Vortrag geht es darum, wie Unternehmen in einer Zeit, die durch ständige Innovationen geprägt ist, agil bleiben. Das bedeutet: flexibel auf äußere Veränderungen reagieren können. Dies gelingt, indem sich die Unternehmenskultur und interne Prozesse stets neu an die äußeren Anforderungen anpassen. Robert gab den Zuhörern in seinem Vortrag konkrete Tipps, wie Unternehmen es schaffen, auf dem Markt zu bestehen. Wir haben diese Tipps für Sie aufbereitet.

Der Erfolg von Unternehmen wird im hoch dynamischen digitalen Zeitalter sehr stark durch Innovationen beeinflusst. Die Geschwindigkeit, mit der sich Technologien und Märkte weiterentwickeln, ist so enorm, dass viele Unternehmen nicht mehr in der Lage sind, die sich daraus ergebenden Möglichkeiten auszuschöpfen. Kleine innovative Start-ups nutzen das Potenzial ihrer Wendigkeit, um revolutionäre Dienstleistungen und Produkte auf den Markt zu bringen. Sogar die großen Banken bekommen im Finanzsektor Konkurrenz durch kreative Fintech-Start-ups. Heute ist Marktführerschaft keine Erfolgsgarantie mehr.

Viele namhafte Unternehmen haben sich mittlerweile auf die Reise begeben und befinden sich im Prozess einer agilen Transformation. Unter Arbeitsnamen wie „Agile Business Development“, „New Work“, „Digital Business Transformation“ oder „Augenhöhe“ verbergen sich Initiativen, um den agilen Organisationswandel in Unternehmen voranzutreiben.

Gescheiterte Marktführer

Ein Blick in die nahe Vergangenheit zeigt: Es existieren Dutzende Beispiele von Unternehmen, die trotz Marktführerschaft aufgrund verpasster Innovation gescheitert sind.

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Quelle: agile-lead.com

  1. Nokia war 13 Jahre lang Marktführer in der Mobiltelefon-Sparte (1998–2011). Obwohl das Unternehmen in der Vergangenheit durchaus innovativ war, musste der Geschäftsbetrieb 2014 eingestellt werden.
  2. Kodak erfand 1975 die weltweit erste tragbare Digitalkamera. Trotz Marktführerschaft im analogen Fotogeschäft musste Kodak 2012 in die Insolvenz gehen.
  3. BlackBerry konnte den ersten großen Durchbruch mit Tastatur-Smartphones im Business-Sektor verzeichnen. Durch die innovative Push-Funktion wurde die erste mobiltaugliche E-Mail-Funktion geschaffen. Dennoch kam es 2015 zur Produktionseinstellung.

Disruptive Innovation

Das Phänomen, das diesen Unternehmen zum Verhängnis wurde, nennt sich „Disruptive Innovation". Der Begriff bezeichnet eine bahnbrechende Neuheit, die die Welt nachhaltig verändert. Erstmals tauchte er 1997 in dem Buch „The Innovator’s Dilemma" von Clayton M. Christensen auf. Führenden Leadern wie Steve Jobs und Larry Page lieferte „The Innovator’s Dilemma" Inspirationen, die Eingang in ihre Unternehmensphilosophie fanden. Christensen beschäftigt sich in seinem Buch intensiv mit der Logik des Scheiterns namhafter Unternehmen, die durch Disruptive Innovationen vom Markt gedrängt wurden. So hat Nokia die Entwicklung der neuen Smartphone-Generation verschlafen. Kodak hat das Potenzial der Digitalkamera nicht früh genug erkannt. Und Blackberry hat den Natural User Interface (NUI) Trend verpasst und stattdessen weiter auf die Tastaturbedienung bei Smartphones gesetzt.


Die Disruptoren von heute

Vor wenigen Jahren hätte niemand geglaubt, was heute unumstrittene Realität ist:

  • UBER – Das größte Taxiunternehmen der Welt besitzt keine eigenen Taxis.
  • Airbnb – Der größte Anbieter von Übernachtungen besitzt keine Immobilien.
  • Netflix – Das größte Kinounternehmen besitzt keine eigenen Kinos.
  • Facebook – Der größte Content-Provider produziert keine eigenen Inhalte.
  • Society One – Die am schnellsten wachsenden Banken haben kein Geld.
  • Skype, WeChat, WhatsApp – Die größten Kommunikationsunternehmen besitzen keine Netze.
  • Apple (AppStore), Google (PlayStore) – Die größten Software-Verkäufer schreiben die Software nicht selbst.
  • Alibaba – Der erfolgreichste Einzelhändler besitzt keine eigenen Produkte.

Voraussetzungen für Unternehmenserfolg

Unternehmenserfolg ist das Resultat einer revolutionären Vision, einer mitreißenden Mission und passionierter Menschen. Diese „DNA” ist das Erfolgsrezept besonders innovativer, agiler Unternehmen. Besonders stark ausgeprägt sind in diesen Firmen die folgenden Werte:

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Quelle: agile-lead.com

Was also ist der Antrieb und die Lebenskraft eines modernen, innovativen Unternehmens? Mitarbeiter arbeiten mit Leidenschaft an ihren Aufgaben und haben eine emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber. Aus Passion und stabilen Unternehmenswerten wie Risikobereitschaft und Zielorientierung erwächst eine Unternehmenskultur, die stärker ist als jede Prozessdefinition.

Die Säulen eines agilen Unternehmens

Ziel einer agilen, lernenden Organisation ist es somit, dynamisch und schnell auf Veränderungen in Märkten und Technologien zu reagieren.

Dazu braucht es folgende Prinzipien:

  • Eine revolutionäre Vision und eine klare Strategie
  • Eine agile Organisation, die effizient arbeitet
  • Eine mitreißende Mission mit passionierten Menschen
  • Selbstorganisation und eine schlanke Firmenstruktur
  • Handlungs- und Gestaltungsfreiräume
  • Die Möglichkeit, Fehler zu machen und neue Erkenntnisse zu gewinnen
  • Ein skalierbares Produkt

Erfolg ist damit nicht an Unternehmensgröße gebunden. Erfolg steht und fällt mit der inneren Haltung. Mit Leidenschaft, Mut und Innovationsfähigkeit!

Netflix beispielsweise hat es damit geschafft, sich innerhalb der bisherigen Unternehmensgeschichte drei Mal neu zu erfinden: Vom ursprünglichen Online-DVD-Film-Verleiher über ein Film-Download-Portal zum heutigen Entertainment-Streaming-Portal. Auch Shopgate hat sein Geschäftsmodell immer wieder adaptiert: Vom Marktplatz, zum Anbieter für mobile Websites bis hin zum Spezialisten für Shopping-Apps. Gerade im mobilen Business dreht sich der Zahn der Zeit besonders schnell. Das ist eine Herausforderung, vor allem aber auch eine Chance.

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Robert Gies

Autor: Robert Gies

Robert Gies ist Vice President Development bei Shopgate. Er bringt über 25 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung mit und ist seit vielen Jahren im Aufbau und der Führung von Entwickler-Teams aktiv. In mehr als 100 nationalen und internationalen Kundenprojekten für Kunden wie Apple Inc., Nestlé und BMW konnte er wertvolle Projekterfahrung sammeln.

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