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10 SEO-Tools für Einsteiger

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SEO-Tools lassen sich auch für kleines Geld oder gänzlich kostenfrei erwerben. Welche das sind und wofür sie sich am besten eignen, erfahren Sie von unserem Gastautor Marius Trojca.

Die meisten der ausgewählten Tools haben einen Schwerpunkt, wie z.B. die technischen Aspekte der untersuchten Seite. Andere sind stark in der Analyse der Backlinks, wiederum andere haben ihre Stärken in der Analyse der Keywords. So können Sie sich auch für kleines Geld oder ganz umsonst diejenigen aussuchen, die Sie brauchen und sich gegenseitig ergänzen.

1. Screaming Frog

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Screaming Frog ist das einzige Tool in dieser Auflistung, das Sie nicht im Browser ausführen, sondern auf Ihrem Rechner installieren müssen. Nach der Installation geben Sie einfach die Domain ein, und der Screaming Frog hangelt sich von einem Link zum nächsten und folgt dabei den Regeln, die in der Datei robots.txt festgelegt wurden. Nach der Auswertung sieht es zuerst so aus, als würde man mit einer Menge von Daten erschlagen. Doch mit ein wenig Hilfe, Übung und ein paar Filtern bekommen Sie alle für Sie relevanten Informationen geliefert. Darunter  z.B. die Meta-Angaben einer Seite, kaputte interne Links, Schnelligkeit der Seiten, Duplicate Content, die Klicktiefe der Unterseiten, Titles und Snippets, inhaltsschwache Unterseiten, Bilder u.v.m. Screaming Frog ist in SEO-Kreisen eines der beliebtesten SEO-Tools. Für Neueinsteiger, die lieber an die Hand genommen werden möchten, ist es möglicherweise etwas umständlich. Bis zu 500 Unterseiten (URLs) können Sie mit diesem Tool umsonst analysieren. Wenn Sie mehr brauchen, müssen Sie 99 Pfund pro Jahr investieren.  Eine schöne Beschreibung des Tools finden Sie auf http://www.screamingfrog.de/.

2. Seorch

seorch.png

Auch bei diesem Tool brauchen Sie nur Ihre Domain einzugeben und erhalten eine sehr lange und ausführliche Auflistung der OnPage-Analyse sowie verschiedener OffPage-Werte. Der Vorteil ist, dass Sie schnell erkennen können, was noch verbesserungswürdig ist. Ein Klick auf „Zeig mir das mal“ liefert weitere Informationen und Hinweise zu Verbesserungsmöglichkeiten.  Eine semantische Analyse, das SEO Tool „Google Suggest“ und den Rank-Checker runden das Paket ab. Das Tool Seorch ist kostenlos und sehr zu empfehlen.

3. Varvy

Varvy2.png

Varvy.com ist ein privates Projekt von Patrick Sexton, dem Entwickler von Moz local (einem Tool für Local SEO). Es eignet sich gut zur Überprüfung der eigenen Seite auf die gängigsten SEO-Fehler. Das Tool orientiert sich eng an den Google-Guidelines. Die Ergebnisse werden in einem Ampel-System angezeigt, sodass man schnell erkennt, was gut läuft und was nicht. Für die Ladezeit und für Mobile gibt es extra Tests mit ausführlichen Empfehlungen. Die eingegebenen und analysierten Daten werden nicht gespeichert. Das Tool ist kostenlos.

4. Seobility

Seobility.pngQuelle

Dieses Tool gibt es in verschiedenen Varianten, die Basis-Version ist umsonst. Man kann hier eine Domain mit bis zu 1.000 Seiten, 10 Keywords, 3 Wettbewerbern, den Backlinks etc. auf ihre „Gesundheit“ untersuchen. Die kostenlose Version liefert bereits viele Daten, Analysen und Reports. Die Premiumversion kostet vergleichsweise günstige 39,99 Euro.

5. Backlink-tool.org

BacklinksChecker.png

Dieses recht neue Tool Backlink-tool.org überzeugt in vielerlei Hinsicht. Es ist vergleichsweise schwierig, für die Backlinks ein vernünftiges Tool zu finden. Dieses Tool befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase, doch die Vorab-Eindrücke sind äußerst vielversprechend. Sie erhalten eine ausführliche Analyse der Backlinks, der Anchor-Texte sowie Vorschläge für relevante Quellen für neue Links. Das Schöne daran: All das ist umsonst. Von demselben Anbieter gibt es auch das Analyse-Tool: Keyword-tool.org

6. Seolyser

Bereits mit der ersten Auswertung bekommen Sie von dem Tool Seolyser sehr viele wertvolle Daten geliefert. Hier ein kleiner Ausschnitt der Analyse:

seolyser.png

Rechts oben sehen Sie eine wichtige Kennzahl. Sie gibt an, wie viel Prozent Sie von den geforderten Vorgaben aus diesem Bereich erfüllt haben. Über die genaue Gewichtung erfahren wir recht wenig, sie liefert jedoch einen guten Orientierungswert. Alle anderen Vorgaben werden mit einem Klick auf das blaue Fragezeichen näher erklärt. Neben Performance-Faktoren und HTML- & CSS-Fehlern werden Ihnen auch Informationen wie beispielsweise das Alter der Domain, die Geschwindigkeit der Seite und viele andere Dinge angezeigt. Der Nachteil: Das Tool beschränkt sich auf das Anzeigen. Was fehlt, sind konkrete Tipps und Verbesserungsvorschläge.

7. Secockpit

 

Das Tool Secockpit ist auf die Keywordrecherche spezialisiert. Es ist nicht umsonst, kostet aber im Verhältnis zu ähnlichen Produkten wenig (ab 30 Euro). Außer den normalen Keyword-Listen bekommen Sie hier zum Beispiel auch Keywords mit geringem Wettbewerb angezeigt, Keywords die einen Mindest-CPC in Adwords haben oder auch Keywords, die YouTube, Ebay oder Amazon-Ergebnisse auf der ersten Seite anzeigen. Für jedes Keyword wird eine vollständige Konkurrenzanalyse durchgeführt und Sie erhalten eine vollständige Auswertung der aktuellen Top 10-Websites, die für das entsprechende Keyword bei Google ranken.

8. DiagnoSEO

diagnoSEO.jpgWenn Sie eine einzelne Seite, die auf wenige Keywords optimiert ist, untersuchen möchten, ist DiagnoSEO hilfreich. Nach Eingabe der URL und eines (oder mehrerer relevanter Keywords) erfolgt eine grafische Auswertung: Je „grüner”, desto besser. Allerdings wird lediglich das Optimierungspotenzial aufgezeigt und es gibt nur wenige, allgemein gehaltene Tipps, was Sie besser machen können.

9. Seitenreport

seitenreport.png

Eine ausführliche, jedoch nicht in allen Punkten auf dem neuesten Stand gehaltene Auswertung bekommen Sie auf seitenreport.de. Technische Daten, HTML- und CSS-Code, Metadaten, Informationen zur Sitemap und Robots.txt, Ladezeiten u.v.m. werden hier geprüft.

10. Linkbird

Linkbird ist ein sehr bekanntes Tool, das in dieser Auflistung nicht vergessen werden sollte. Wie der Name bereits sagt, ist dieses Tool in erster Linie auf die Backlinks spezialisiert. Zwei weitere Schwerpunkte sind SEO und Content. Hinsichtlich des Aufbaus ähnelt es Sistrix. Es ist ein sehr gutes, wenn auch kostspieliges Tool, denn es kostet mindestens 199 Euro monatlich und umfasst drei Team-Mitglieder, fünf Projekte und die Überwachung von bis zu 250 Keywords. Das Tool nutzt den „Google Suggest Inspektor“ (eine eigene Entwicklung), um wichtige Long-Tail-Keywords zu finden. Es bietet viele Filtermöglichkeiten und arbeitet schnell.

Fazit

Mit dieser Auflistung haben Sie eine gute Übersicht über günstige und kostenlose SEO-Tools bekommen. Bedenken sie, dass Sie die folgenden Hauptbereiche immer abdecken sollten: Gesundheit der Seite (der technische Aspekt), die Links und die Keywords. Insofern müsste für die vielen kleineren Shops, die nicht viel Geld für die SEO-Gesamtpaketanbieter ausgeben wollen, folgende Kombination ausreichen: Mit Varvy oder Seorch bekommen Sie alle Daten geliefert, um die Seite auf ihre Gesundheit hin überprüfen zu können. Auch die kostenlose Version von Seobility oder Seolyser liefert Ihnen viele Daten, vor allem über die OnPage-Faktoren. Wenn auch noch in der Beta-Phase, macht das Backlink-Tool doch einen sehr guten Eindruck. Hoffen wir, dass es noch weiter optimiert wird und weiterhin kostenlos bleibt. Für die Keywordrecherche empfehle ich Ihnen Secockpit, auch wenn das Tool ein wenig kostet. Dafür ist es aber sehr ausführlich und versorgt Sie nicht nur mit Daten über Ihre Keywords, sondern liefert auch gute neue Ideen.

Für welche Tools Sie sich auch immer entscheiden: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung!

 
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Mobile Optimierung, SEO

Marius Trojca

Autor: Marius Trojca

Maximus Marius Trojca, Kommandeur der Truppen bei Soft Xpansion GmbH & Co. KG, Tribun Dipl. Soz. Wissenschaftler, freiberuflicher Brand- & E-Commerce Manager, Treuer Diener des wahren Imperators - der sozialen Marktwirtschaft, Vater von zwei Söhnen, Mann einer liebenden Frau, und Buchautor - in diesem Leben, oder im nächsten…

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