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App-Marketing Teil 2: Die TOP 5 Paid-Maßnahmen für mehr App-Downloads

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Die jüngste Studie des App-Analytic-Unternehmens App Annie zeigt: Wir Deutschen verbringen in Summe durchschnittlich zwei Stunden täglich mit unseren Apps. Grund genug, sich eingehend mit der Frage zu beschäftigen, wie die App vom Apple App Store oder Google Play Store auf das Device der Kunden gelangt. Denn das ist die entscheidende Frage für den App-Erfolg.

In Teil I unserer Serie zum Thema App-Marketing haben wir uns mit den TOP 5 organischen Maßnahmen zur Generierung von App-Downloads befasst. In Teil II stelle ich Ihnen meine TOP 5 der bezahlten App-Marketing-Maßnahmen vor, die mir als Head of App Marketing in meiner täglichen Zusammenarbeit mit zahlreichen Online-Händlern regelmäßig begegnen und sich bewährt haben.

5 App-Marketing Paid-Maßnahmen

Generell empfehle ich Online-Händlern, die App als neues Medium in alle Marketing-Maßnahmen zu integrieren, die sie betreiben. Der Vorteil: App-Marketing ist mit geringem Aufwand und ohne Zusatzkosten möglich und und bietet Ihnen daher ein Top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Darüber hinaus gibt es eine Fülle an unterschiedlichen Paid-Werbeformaten. Vom Günstigsten zum Teuersten angeordnet stechen die folgenden fünf App-Marketing-Maßnahmen heraus:

  1. AdWords-Anzeigenerweiterungen für Apps
  2. Facebook-Retargeting
  3. Facebook App Install Ads
  4. Printanzeigen
  5. TV-Werbung

1. AdWords-Anzeigenerweiterungen für Apps

Kleines Tool mit großer Wirkung

Dass Unternehmen mithilfe von Anzeigenerweiterungen ihre Textanzeigen mit zusätzlichen Informationen anreichern können, ist den meisten bekannt. Hierzu zählen zum Beispiel weitere Links, Standorte oder Bewertungen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Die Anzeigen erhalten sowohl auf dem Desktop als auch mobil eine höhere Sichtbarkeit und verbessern so die Performance. Weniger bekannt ist hingegen, dass Online-Händler mit einer eigenen Shopping-App die Erweiterung ganz gezielt als Marketing-Instrument nutzen können. Denn ist die Erweiterung erst einmal aktiviert, erscheint unterhalb der mobilen Anzeige automatisch das App-Logo und ein Call-to-Action. Sobald der Nutzer auf die App-Erweiterung klickt, wird er entweder in den Apple App Store oder in den Google Play Store weitergeleitet. Von da ist es nur noch ein Klick auf den Download-Button, und schon hat der Online-Händler einen neuen App-Kunden gewonnen.

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Mit dem eigenen Logo in den Suchergebnissen gelistet zu werden, ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, das man als Werbetreibender nur ausschöpfen kann, wenn man eine App hat. Neben der erhöhten Sichtbarkeit der AdWords besteht ein weiterer Vorteil darin, dass Kosten nur beim Klick auf die Anzeige anfallen. Als Online-Händler sollten Sie dieses Potenzial also schnellstmöglich ausschöpfen!

2. Facebook-Retargeting

Näher am Kunden

Dass Kunden gerne im Sortiment eines Online-Shops stöbern ohne etwas zu kaufen, ist eine leidige Tatsache. Von 100 Besuchern kaufen in der Regel gerade einmal 2 tatsächlich ein. Angesichts der Facebook-Nutzerzahlen – 28 Millionen Deutsche nutzen es täglich – ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieselben Kunden bei Facebook aktiv sind, sehr hoch. Ganze 86 Prozent der 28 Millionen User nutzen Facebook am Smartphone und/oder Tablet – für Online-Händler die ideale Gelegenheit, ihre Shopping-App zu bewerben und ihre Kunden dadurch noch enger an sich zu binden.

Facebook-Retargeting ist in diesem Zusammenhang eine ideale und relativ kostengünstige Methode, um Besucher auf die eigene Shopping-App aufmerksam zu machen.

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Wenn Sie mit Besuchern Ihres Online-Shops erneut in Kontakt kommen und sie in Ihre App locken wollen, müssen Sie nichts weiter tun, als unter Ihren Shop-Besuchern spezifische Zielgruppen zu bilden – die sogenannten Custom Audiences. Im Anschluss erstellen Sie auf diese Zielgruppen zugeschnittene Kampagnen. Remarketing-Zielgruppen können sehr unterschiedlich sein. Unterscheiden können Sie etwa zwischen Käufern, Besuchern von bestimmten Seiten Ihres Shops, Besuchern, die sich nur bestimmte Produkte oder Kategorien angesehen haben etc. All diese unterschiedlichen Usertypen sind lukrative Kandidaten für Ihre Shopping-App.

3. Facebook App Install Ads

Der direkte Weg zu mehr App-Downloads

Neben Retargeting bietet Facebook ein speziell auf Apps ausgerichtetes Werbeformat: die Mobile App Install Ads. Wie bei den anderen Facebook-Werbeformaten steht Ihnen auch bei dieser Anzeigenart die komplette Facebook-Zielgruppenauswahl zur Verfügung: Custom Audience, Lookalikes etc. Um neue App-Installs möglichst effektiv generieren zu können, wurden die Anzeigen um spezielle Merkmale erweitert: 

  • Neben einem Call-to-Action liefern die App Install Ads eine Vorschau des App-Ratings.
  • Jede Anzeige wird mit der Beschriftung „Vorgeschlagene App“ ausgeliefert, wodurch sich ihre Sichtbarkeit im Newsfeed des Nutzers erhöht.

Ein App Install Ad kann mit einem Bild, einem Video oder als Karussell-Anzeige beworben werden. Ein Text von bis zu 90 Zeichen ermöglicht eine Informationsanreicherung des Bildes.

Unser Kunde Kids Party World beispielsweise nutzt die vielfältigen Segmentierungsmöglichkeiten, den Vorteil der direkten Zielgruppenansprache und die hohe Reichweite der App Install Ads konsequent für die App-Bewerbung auf Facebook und Instagram. Mit einem relativ geringen Tagesbudget konzipiert der Online-Shop für Kindergeburtstage erfolgreiche Kampagnen mit unterschiedlichen Adressaten und Laufzeiten – etwa „Eltern mit Kindern unter 12 Jahren” oder „enge Freunde von Personen, die in bis zu 30 Tagen Geburtstag haben” etc.

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4. Printanzeigen

Analog trifft digital

Printanzeigen sind ein kostspieliges, aber effektives Mittel, um auf die eigene Marke aufmerksam zu machen. Doch nicht nur wegen des Branding-Effektes bieten sich Printanzeigen an. Auch für Content ist hier Platz, den Sie für einen Hinweis auf die App nutzen sollten. Mit einer kleinen Layout-Änderung schlagen Sie so zwei Fliegen mit einer Klappe.

Eine bekannte Marke, die ganz bewusst auf die Shopping-App setzt, weil sie erkannt hat, dass Kunden heutzutage über eine  Multichannel-Strategie abgeholt werden wollen, ist der Wäschehersteller Mey: „Der Endkunde bestimmt, wo und wann er einkaufen möchte. Er denkt nicht in Kanälen. Wir müssen ihm alles anbieten”, so Oliver Ammann, Head of E-Commerce der traditionsreichen Lifestylemarke. Dementsprechend breit gefächert sind auch die App-Marketing-Maßnahmen des Unternehmens. Das geht bis zum geschickten „analog trifft digital” bei der Bewerbung der App via Printanzeige.

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5. TV-Werbung

Sehen und gesehen werden

„Meine Mama sagt immer …” – Bestimmt ist Ihnen in letzter Zeit im TV der etwas altkluge Junge mit dem unverwechselbaren Einstiegssatz begegnet. Die Marke, für die er wirbt, heißt Dr. Goerg und ist Anbieter für hochwertige Bio-Kokosnussprodukte. Als erstes Unternehmen im Premium Bio-Kokosbereich startete Dr. Goerg Ende März mit seiner Werbekampagne im TV durch. Worauf die Marke neben der Produktbewerbung hinaus will, zeigen die letzten 7 Sekunden der TV-Werbung. Dort wird das Google und App Store Logo der Shopping-App eingeblendet. Genügend Zeit für den Zuschauer, die Information zu verarbeiten und die App aus dem Store herunterzuladen. Probieren Sie es selbst aus! Denn TV-Werbung bietet eine gute Möglichkeit, die Shopping-App mitzubewerben.

Sie sind noch nicht fit im App-Marketing? Shopgate unterstützt seine Kunden auch in diesem Bereich. Bei Interesse kommen Sie einfach auf uns zu: marketing-dach@shopgate.com.

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Lesen Sie auch Teil 1 unserer Serie über die TOP 5 organischen Maßnahmen zur App-Download-Generierung

 

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Marketing Tipp der Woche, SEA, Social Media, App Marketing

Miriam Bianga

Autor: Miriam Bianga

Miriam Bianga ist Head of App Marketing bei Shopgate. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Aussteuerung crossmedialer Marketingkonzepte entwickelt die Mediaexpertin individuell ausgerichtete, Performance optimierte App-Marketing-Kampagnen. So unterstützt sie Online-Händler dabei, mit Apps langfristig mehr Umsatz zu machen und die Kundenbindung zu erhöhen.

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