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Mehr SexAPPeal, bitte! Mit diesen 5 Design-Tipps wird Ihr App-Icon zum Blickfang

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Die wertvollste Werbefläche überhaupt

Jeder kennt sie, die quadratischen, bunten Bildchen, von denen die Homescreens der Smartphones voll sind: Die App Icons. Angesichts der Fülle an Konkurrenz fragen Sie sich sicherlich, wie Sie Ihre User dazu bringen, gerade Ihre App zu öffnen, wenn Sie einmal installiert in Konkurrenz zu anderen steht? Wenn Ihr App-Icon-Design simpel, raffiniert und in Ihrem Corporate Design gehalten ist, wird es jeden Tag zu einem wertvollen Branding-Instrument.

Der Vorteil, den Sie daraus ziehen, ist unschätzbar. Denn das App-Icon ist Ihre wertvollste Werbefläche überhaupt. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Konsumenten heute 24/7 mit dem kleinen Gerät in ihrer Hand beschäftigt sind. Machen Sie sich dieses Phänomen zunutze und überzeugen Sie Ihre Kunden mit einem klaren und frischen Design!

Mit den folgenden 5 Design-Tipps und unserer Anleitungshilfe am Ende des Artikels wird Ihr App-Icon zum Aushängeschild.

1. Gesucht und gefunden: Wiedererkennungswert schaffen

Unter einem Icon versteht man grundsätzlich ein Symbol oder auch Sinnbild, das bildlich für etwas anderes einsteht. Bei einer App ist das Icon deshalb so wichtig, weil es die erste Interaktion eines potenziellen Kunden mit Ihrer App darstellt und durch die ständige Präsenz auf dem Homescreen Ihren Shop repräsentiert. Entscheidend ist der Wiedererkennungswert: Verwenden Sie beim App-Icon eine klare Gestaltung, die zu Ihrem Corporate Design passt. So prägt sich das Erscheinungsbild Ihres Shops bei Ihren Kunden ein.

Besonders gut eignen sich beispielsweise Bildmarken aus Ihrem Logo oder andere Formen, die etwas mit Ihrem Business zu tun haben. Die Verwendung Ihres Logos ist ebenfalls eine Möglichkeit, sofern es nicht zu komplex und detailliert aufgebaut ist. Auch Textelemente können Sie in Ihr App-Icon integrieren. Die beiden Fashion-Shops DefShop und Mey haben sich bei ihrem App-Icon für letztere Variante entschieden: Während DefShop sein Ursprungslogo auf drei Buchstaben reduziert hat, verwendet Mey das Ursprungslogo, das optimal in die quadratische Form hineinpasst. Beide Shops sorgen so für ein Branding mit hohem Wiedererkennungswert.

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Wenn Sie sich für eine abstrakte Bildmarke ohne Text entscheiden, sollte die gewählte Illustration das Produkt Ihres Shops eindeutig repräsentieren. Vorzeigebeispiele für eine kreative Umsetzung sind der Gewürz-Shop JustSpices sowie der Beleuchtungsshop Lampenwelt:

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Unser Tipp: Nehmen Sie andere App-Shops unter die Lupe, bevor Sie sich an die Kreation Ihres eigenen Icons machen. So können Sie sich einerseits inspirieren lassen, andererseits verhindern, dass Sie ein ähnliches App-Icon verwenden, wie die Konkurrenz.

2. Klein, kleiner, leserlich: Skalierbarkeit bedenken

Auch wenn das Icon zunächst in den Maßen 1.024 x 1.024 Pixeln angelegt wird und sehr groß erscheint, sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass die Darstellung in unterschiedlichen Größen gewährleistet sein muss: groß im App-Store, etwas kleiner auf dem Homescreen sowie stark verkleinert beispielsweise in einer Push-Nachricht. Lesbarkeit und Optik müssen also in allen Größen sichergestellt sein. Vergewissern Sie sich außerdem, dass Ihr Icon auf unterschiedlichen Hintergründen wirkt. Vermeiden Sie Details im Icon, denn diese verschwimmen bei Skalierung und der gewünschte Effekt geht verloren.

Das Gymqueen-Icon des gleichnamigen Herstellers für Nahrungsergänzungsmittel im Sportbereich ist ein schönes Beispiel dafür, wie man die unterschiedlichen Anforderungen an die Skalierbarkeit berücksichtigen und trotzdem ein überzeugendes Icon kreieren kann.

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Unser Tipp: Wenn Sie optisch richtig punkten möchten, verwenden Sie bei der Android-Version transparente Hintergründe wie es der Shop Computer Universe vormacht. Apple bietet diesen Luxus leider (noch) nicht.

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3. Farben sind Statements: Bewusste Farbwahl

Van Gogh hat einmal gesagt, dass er Farben verwendet, um sich kraftvoll auszudrücken. Farben sind Statements. Nicht nur in der Malerei, sondern auch im E-Commerce. Denn die Wahl der Farben spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob der User sich angesprochen fühlt und ihm Ihre App im Icon-Gewirr überhaupt ins Auge springt. Es lohnt sich also, dass Sie sich gründlich mit der Icon-Farbwahl auseinandersetzen. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von maximal 2 bis 3 Farben, da die Wirkung auf der begrenzten Fläche ansonsten nicht transportiert werden kann. Wichtig bei der Farbwahl ist, dass das Icon zu Ihrem Corporate Design passt.

Ein schönes Beispiel für ein gelungenes Farbdesign bietet der Luxusmarken-Shop Nickis.com. Der Anbieter für Kinderluxusmoden setzt bei seinem App-Icon bewusst auf nur eine dominante Farbe, wodurch die Tragetaschen-Optik noch besser zur Geltung kommt. Das Türkis des App-Icon wird dann in der Shopping-App wieder aufgenommen:

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Unser Tipp: Eine gründliche Auseinandersetzung mit der Farbwahl lohnt sich nicht nur beim App-Icon. Auch bei der Gestaltung der App spielen Farben eine zentrale Rolle. Studien zufolge sind sie sogar Conversion-entscheidend. Unser Artikel zur Farbpsychologie im E-Commerce entschlüsselt die psychologische Wirkung von Farben und gibt Ihnen Praxis-Beispiele für Apps mit gelungenen Farbgestaltungen.

4. Schweigen ist Gold: Kein oder wenig Text

Sie sind selten, doch dann umso wichtiger: Die Fälle, in denen ein Text die Wirkung einer Information zerstört oder verunklart. Das App-Icon ist genau so ein Fall. Hier sollten Sie mit ganz wenig Text auskommen. Der Grund leuchtet sofort ein: Je mehr Text im Icon steht, desto unleserlicher wird er bei der Skalierung. Wenn Ihr App-Icon ohne Text nicht auskommt, beschränken Sie sich am besten auf ein Wort.

Sneaxs, der Online-Shop für Sneaker und Turnschuhe, hat dieses Prinzip gekonnt in die Praxis umgesetzt: Der Shopname steht zentriert und gut sichtbar im App-Icon.

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Unser Tipp:  Auch beim Anzeigenamen Ihrer App, der unter dem App-Icon auf dem Homescreen des Users steht, sind Sie in der Zeichenzahl limitiert: Der Name darf maximal 13 Zeichen beinhalten, wobei die letzten 2 bis 3 Zeichen abhängig von der Breite abgeschnitten werden können. Achten Sie deshalb darauf, dass man Ihren App-Namen komplett lesen kann. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel im Support Center.

5. No photos, please: Fotos vermeiden

Was für längere Texte gilt, trifft auch auf Fotografien zu: Für ein App-Icon ist die Größe eines Fotos zu detailreich, so dass die wesentlichen Informationen in ihm nicht vermittelt werden können. Verzichten Sie daher auf Fotos im App-Icon. Wenn Sie Ihrem CI-Stil dennoch treu bleiben wollen, müssen Sie Ihr Icon deswegen nicht unter Wert verkaufen. Beauftragen Sie einfach einen Designer, etwas Abstraktes für Sie zu kreieren. Das könnte dann zum Beispiel so aussehen:

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Quelle: thenextweb.com

Unser Tipp:  Es lohnt sich, Zeit und Geduld in ein kreatives App-Design zu investieren. Bedenkt man, dass täglich neue Apps in den Apple App Store und Google Play Store strömen, hebt sich gerade ein ungewöhnliches, von der Norm abweichendes Design wohltuend von der Masse ab.  

 

Fazit: Viel mehr als nur ein Icon

Wir haben gesehen: Ein App-Icon ist viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Es ist nicht nur ein Symbol für Ihren Online-Shop, sondern repräsentiert auch Ihre Corporate Identity und das, was Ihre Produkte als Markenwelt nach außen tragen. Machen Sie sich daher die Mühe und investieren Sie Zeit und Herzblut in die Erstellung!

Schauen Sie sich abschließend unsere Anleitung im Shopgate-Händlerbereich an. Diese unterstützt Sie Schritt für Schritt bei der Gestaltung.



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App Marketing

Stefanie Evita Schaefer

Autor: Stefanie Evita Schaefer

Stefanie Evita Schaefer ist Content Marketing Manager bei Shopgate. Als gelernte Literaturwissenschaftlerin und frühere Lektorin ist sie geübt darin, die unterschiedlichsten E-Commerce-Themen verständlich auf den Punkt zu bringen. Ihr Interesse gilt immer der Perspektive des Online-Händlers, den sie mit Hintergrundwissen und Tipps in seinem Daily Business unterstützt.

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