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Interview mit dem Luxusmarken-Shop Nickis.com: Der App-Launch war ein Kinderspiel

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Zum App-Launch in 5 Wochen

Das Unternehmen Nickis.com, weltweit führender Online-Shop für Luxuskindermode, hat auf eine Shopping-App als zusätzlichen Verkaufskanal gesetzt. Eine Entscheidung, die sich schneller als gedacht umsetzen ließ und viele Möglichkeiten bietet. Simon Schubert, Head of Conversion bei Nickis, hat uns einen Blick hinter die Kulissen des App-Launchs gewährt und erklärt, wie er mit Hilfe dieser Multichannel-Strategie den Kunden in den Mittelpunkt seines unternehmerischen Handelns stellt.

Welche Produkte bietet Nickis.com an und wie wurde das Unternehmen gegründet?

Nickis ist ein Familienunternehmen und wurde 1985 von Elke Bächstädt gegründet. Unser Shop bietet hochwertige Luxus-Mode für Kinder an und erfüllt das Bedürfnis, bequem und gleichzeitig exklusiv 230 Brands aus der ganzen Welt einzukaufen. Diese Idee ist aus dem eigenen Bedarf der Gründerin entstanden, die ihre Kinder gerne individuell und aus einer Hand einkleiden wollte. Kurz darauf hat sie eine kleine Boutique von mehr als 200 Quadratmetern am Tegernsee eröffnet, die es bis heute noch gibt und die gut besucht ist. Das Unternehmen ist mittlerweile stark gewachsen und wird immer globaler. Der Launch des Online-Shops im Jahr 2009 hat den endgültigen Durchbruch gebracht. Seit April ist der Hauptsitz von Nickis.com in München und wir versenden aus dem eigenen Lager in mehr als 80 Länder weltweit!

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www.Nickis.com

Wie würden Sie die Zielgruppe von Nickis beschreiben?

Unsere Zielgruppe ist international, modern und durchaus anspruchsvoll. Ein Großteil unserer Kunden sind modebewusste Mütter und Väter. Teilweise aber auch Teenager. Was alle gemeinsam haben? Sie sind auf der Suche nach Premium- und Luxusmode für Kinder. Am Userverhalten lassen sich aber verschiedene Kaufabsichten erkennen. Einige suchen einfach nur ein schickes Teil, das den Kleiderschrank bereichert. Andere suchen komplette Outfits. Sie kleiden ihr Kind von Kopf bis Fuß, vom T-Shirt bis zur Socke in unserem Online-Shop ein. Die dritte große Zielgruppe sind Menschen, die Geschenke für frischgebackene Eltern, das Patenkind o.Ä. suchen.

„Wir spüren natürlich, wie so viele Online-Händler, den globalen Trend, der in Richtung Mobile Shopping geht.”

Warum haben Sie die Entscheidung getroffen, auf eine eigene App zu setzen?

Wir spüren natürlich, wie so viele Online-Händler, den globalen Trend, der in Richtung Mobile Shopping geht. Unser Kunde ist verstärkt mobil aktiv und wir möchten ihn dort abholen, wo er sich aufhält. Egal, ob er am liebsten im Laden, am Telefon, per Whatsapp, online oder eben über die App bestellt – wir müssen dem Kunden jede Möglichkeit anbieten. Denn am Ende entscheidet er, über welchen Kanal er bestellt.

Wie aufwendig hat sich die Pflege der App als zusätzlichen Kanal gestaltet? 

Mit Shopgate war es zum Glück einfach, die App aufzubauen. Wir können viele Dinge einfach aus dem Web-Shop transferieren, bzw. die App übernimmt z.B. das Einpflegen von neuen Produkten automatisch. Das funktioniert, indem sich unser Web-Shop mit dem System von Shopgate synchronisiert. Darüber hinaus haben wir einmalig zusätzlichen Content in die App eingepflegt. Dank des Widget-Systems war das ein Kinderspiel und auch gestalterisch gibt es hier einige Möglichkeiten.

„Vom ersten Gespräch bis zur Verfügbarkeit in den App Stores vergingen gerade einmal 4-5 Wochen.”

 Erzählen Sie uns von Ihrem App-Launch. Wie schnell war die Nickis-App live?

Der Launch ging extrem einfach und schnell über die Bühne. Wir haben damals das Shopgate-Team auf einer Messe getroffen und waren uns schnell einig. 2-3 Tage später hatten wir schon einen Prototypen auf dem Tisch. In den folgenden 2-3 Wochen haben wir die App mit Content gefüllt und mit dem Support-Team Themen wie Payment, Shipping und Checkout integriert. Vom ersten Gespräch bis zur Verfügbarkeit in den App Stores vergingen gerade einmal 4-5 Wochen.

nickis_App_Devices.pngApp Store | Google Play Store

Worin sehen Sie eine Herausforderung beim Thema App?

Meiner Erfahrung nach besteht die größte Herausforderung darin, die Kunden an die App zu binden. Downloads zu generieren ist relativ einfach. Die Kunden, die App-affin sind, laden sich die App auch gerne herunter. Der Smartbanner auf unserer mobilen Website ist z.B. eines der stärksten Instrumente zur Download-Generierung. In den ersten Monaten hat sich auch die Einbindung der App in unseren Newsletter gelohnt. Als Paid Kanal haben wir auf Facebook App Install Ads gesetzt. Um den Kunden aber langfristig zu binden, muss auch der Content in der App überzeugen und regelmäßig neue und interessante Inhalte bieten.

Welche Projekte stehen bei Ihnen als nächstes auf der Agenda?

Wir möchten unsere Kunden in Zukunft noch individueller ansprechen. Mit Outfit-Vorschlägen zeigen wir, wie man Brands miteinander kombinieren kann und schaffen damit neue Inspirations-Möglichkeiten im Online-Shop. Außerdem steht Facebook-Targeting auf unserer Agenda. Generell sprechen wir unsere User weiterhin auf allen Kanälen, z.B. 1-2 Mal die Woche per Push Nachricht an und setzen auf eine Multichannel-Strategie. Die neu eingeführte Segmentierungsmöglichkeit bei Push-Nachrichten ist ein guter Anfang, um spezifischer an den Kunden heranzutreten und ihn auf dem Laufenden zu halten. In Zukunft wünschen wir uns aber noch mehr Möglichkeiten der Segmentierung, wie bspw. nach Kaufverhalten oder nach Produkten bzw. Marken, die sich der Kunde angeschaut hat. Im Moment haben Push-Nachrichten deshalb eher einen Branding-Effekt und sind kein direkter Kauf-Trigger. Im Großen und Ganzen hat kein einzelnes Projekt Priorität, sondern die Verzahnung der Kanäle.

Welche Erfahrungen können Sie mit anderen Online-Händlern teilen?

Die Einrichtung der App bedarf am Anfang vielleicht ein wenig Zeit, aber mit dem Widget-System geht der Aufbau von Startseite und Produkt-Kategorie-Seiten leicht von der Hand. Sind die Seiten einmal aufgebaut, können sie beliebig erweitert und gepflegt werden. Mein Tipp: Schauen Sie sich das Widget-System einmal intensiv an. Das lohnt sich und spart in der weiteren Pflege der App viel Zeit! Darüber hinaus stellt Shopgate ständig neue Features vor und es ist wichtig, mit dem Team in Kontakt zu bleiben. Wir profitieren regelmäßig von den vorgestellten Neuerungen – denn die App ist vieles, aber kein Einmal-Projekt.

Vielen Dank, Herr Schubert, für diesen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass der Einstieg in den Mobile Commerce ein Projekt ist, an dem Online-Shops und Kunden gemeinsam wachsen!

Hier gehts zu weiteren Interviews mit Shopgate-Kunden.

 

Mobile Marketing, Referenzen, App Marketing

Ilka Großecappenberg

Autor: Ilka Großecappenberg

Ilka Großecappenberg ist die Marketing-Strategin bei Shopgate. Den E-Commerce Markt mit seinen Trends und Entwicklungen stets fest im Blick gibt sie Online-Händlern hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Mobile Marketing. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Offline- und Online-Kommunikation, dreht sich für sie alles ums richtige Targeting.

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