<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=1535477080084760&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

5 Tipps zum richtigen Einsatz von Instagram Ads im E-Commerce

feature image

Instagram ist die Social Media Plattform mit der höchsten User-Interaktionsrate auf Unternehmensposts. Anzeigen im Foto-Netzwerk erreichen einen fast dreimal so hohen Ad-Recall wie die Nielson Norm für Online Marketing (PDF) vorgibt. Kein Wunder also, dass sich 200.000 Werbetreibende täglich um die Aufmerksamkeit von über 400 Millionen Instagram-Usern weltweit bemühen.

Besonders im E-Commerce bietet dieses soziale Netzwerk hervorragende Möglichkeiten, die eigenen Produkte wirkungsvoll in Szene zu setzen und effektiv zu bewerben. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Was Sie über Instagram Ads im Allgemeinen wissen sollten

Instagram Ads werden genauso wie Anzeigen auf Facebook im Ads Create Tool oder im Power Editor erstellt. Um Anzeigen zu schalten, braucht es nicht unbedingt einen eigenen Instagram-Account. Ein Facebook-Werbekonto reicht aus, wenn Sie das Netzwerk lediglich erst einmal austesten möchten. Facebook empfiehlt jedoch das Anlegen eines eigenen Instagram Kanals, da sonst die Anzeige einige Nachteile aufweist. So können beispielsweise Kommentare unter der Anzeige nicht beantwortet werden.

Vorausgesetzt Sie verfügen über die notwendigen Ressourcen und das Know-How ist somit das Anlegen und die Pflege eines eigenen Accounts langfristig die bessere Option.

Die Anzeigenschaltung für Instagram im Power Editor ist fast identisch mit der für Facebook. Es muss lediglich unter dem Punkt Platzierung die Auswahlmöglichkeit Instagram angeklickt werden.

Bild-1_Screenshot_Platzierung-Instagram

Quelle: Eigener Screenshot, Facebook Power Editor

Auch die Targetingmöglichkeiten sind ebenso vielfältig und zielgruppenspezifisch wie bei Facebook Werbeanzeigen. Die Instagram Ad kann genau für die User geschaltet werden, deren soziodemographische Merkmale und Interessen zu Ihren Produkten passen. Dabei stehen drei Anzeigenformate zur Verfügung:

Bilder, bis zu 30-sekündige Videos sowie Carousel Ads, bei denen der User durch verschiedene Bilder jeweils mit eigenem Link und Text scrollen kann.

First things first! Entwickeln Sie eine Strategie

Ziele von Instagram Ads sind vielfältig, noch vielfältiger sind die Möglichkeiten, diese Ziele umzusetzen. Bevor Sie also mit dem Anlegen eines Accounts und der Schaltung von Anzeigen beginnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, was Sie damit erreicht erreichen können und wollen. Auch wenn Instagram auf den ersten Blick nach viel Kreativität und Spaß aussieht – ein planvoller Einsatz, angelehnt an die übergeordnete Marketingstrategie ist hier genauso wichtig, wie bei anderen Kommunikations- und Werbekanälen.

Steht Ihre Instagram Strategie, muss vor der Schaltung jeder einzelnen Ad eines der acht möglichen Werbeziele ausgewählt werden, welches zur Erreichung übergeordneter Benchmarks beiträgt.

Erst wenn das Ziel klar ist, sollte mit der Gestaltung der Ad, der Auswahl des Bild- und Text-Contents sowie der Einbindung des entsprechenden Call-to-Action-Buttons begonnen werden.

Besonders Conversion-freundlich ist dabei die Einbindung eines „Jetzt kaufen“-Buttons, durch den die Ad mit einem Link zum gezeigten Produkt im Shop verknüpft wird. Für den Fall, dass Sie eine eigene Shopping App promoten möchten, kann auch deren Download mit Instagram Ads beworben werden.

Instagram als visuelles Netzwerk – Entwickeln Sie eine konsistente Bildsprache

Instagram zeichnet sich im Vergleich mit anderen Social Media Plattformen dadurch aus, dass Werbefotos von Usern als weniger störend empfunden werden, solange die Inhalte dem Qualitätsstandard des Netzwerkes gerecht werden. Sponsored Posts sind zwar als solche gekennzeichnet, gut gestaltete Ads fügen sich jedoch in den Newsfeed des Nutzers ein und fallen bestenfalls durch ein kreatives, ansprechendes Bild, nicht durch ihre Kennzeichnung als Werbung auf.

Die Anzeige steht und fällt demnach mit einem qualitativ hochwertigen Bild. Motiv, Bildausschnitt, Farbgebung und natürlich auch eine hohe Auflösung müssen stimmen.

Ziel sollte es sein, sowohl Instagram Ads als auch organische Beiträge in einer konsistenten Bildsprache zu gestalten, um dem User nicht nur durch die Anzeige, sondern auch bei der Betrachtung des gesamten Accounts ein positives, stimmiges Bild der Marke zu vermitteln.

Vorbildlich gehen hier beispielsweise die Social-Media-Experten von Adidas vor. Auf mehreren Accounts (unter anderem für Läufer, Basketball- oder Fußball-Fans) veröffentlicht der Sportartikelhersteller zielgruppengerechten Content.

Bild-2_Beispiel_Adidas-Running

Quelle: Screenshot Instagram

Dabei steht das entsprechende Motiv immer klar im Fokus während alle Bilder einen konsistenten Eindruck der Marke vermitteln.

Neben einer stimmigen Farbgebung muss ebenso der gegebenenfalls in den Bildern verwendete Text einheitlich gestaltet sein. Es bietet sich also an, die im Corporate Design festgelegten Fonts zu nutzen oder sich bei der Konzeption des Instagram-Kanals auf ein bis zwei Schriftarten festzulegen. Hierbei ist noch zu beachten, dass für Instagram Ads die gleichen Werberichtlinien gelten wie für Facebook Werbeanzeigen. Der Textanteil im Bild darf folglich 20 % nicht überschreiten!

Viel hilft nicht immer viel! – Beschränken Sie sich auf das Wesentliche

Sich auf das Wesentliche zu beschränken, sollte nicht nur bei der Auswahl des Foto-Motives die Prämisse sein, sondern genauso beim zur Anzeige gehörigen Text. Facebook erlaubt zwar bis zu 300 Zeichen, empfiehlt jedoch eine maximale Zeichenzahl von 125. Alles, was darüber liegt, wird mit „…“ ersetzt und ist nur durch Anklicken sichtbar.

Erwarten Sie also nicht, dass User auf diese drei Punkte klicken, um zu erfahren, was Sie ihnen mit Ihrer Anzeige sagen möchten. Drücken Sie besser das wichtigste Kaufargument für ein beworbenes Produkt und/oder den Hinweis, dass der User im Shop weiteres darüber erfährt, in 125 Zeichen aus, damit die Ad wirken kann.

Die ewige Frage nach den Hashtags – Setzen Sie sie ein, aber richtig!

Zu der Frage, wie viele Hashtags pro Post auf Instagram eingesetzt werden können/müssen/sollen/dürfen, existieren bereits unzählige Blogartikel und Ratgeber. Facebook selbst empfiehlt die Verwendung von nur höchstens drei Hashtags pro Post, andere haben sich auf 10-15 geeinigt, um viel Reichweite zu generieren aber nicht zu „Like-geil“ zu erscheinen. Wieder andere sind der Meinung, dass das Maximum von 30 Hashtags pro Bild ruhig ausgereizt werden kann.

Bei Instagram Ads ist zu beachten, dass Sie im Gegensatz zu organischen Post eigentlich komplett auf Hashtags verzichten könnten, da Sponsored Posts ohnehin in der Hashtag-Suche nicht erscheinen und darüber keine Reichweite generiert werden kann.

Möchten Sie jedoch mit Ihrer Anzeige nicht nur Conversions im Shop ankurbeln sondern auch Awareness generieren und Ihren Instagram-Account promoten, wird der Einsatz eines gebrandeten Hashtags innerhalb der bereits erwähnten 125 Zeichen empfohlen. Bestenfalls adaptieren Nutzer diesen Hashtag, um in den eigenen Posts eine Verbindung zu Ihrer Marke oder Ihren Produkten herzustellen.

Bei Wettbewerben, die User dazu aufrufen, eigene Bilder einzusenden (User Generated Content) MUSS natürlich der entsprechende Hashtag innerhalb der 125-Zeichen-Beschreibung und möglichst auch im dazugehörigen Bild eingebunden sein. Ein typischer Anwendungsfall aus dem E-Commerce-Bereich ist beispielsweise ein Foto-Wettbewerb um das beste selbst zusammengestellte Outfit aus den Produkten im Shop.

Es heißt nicht umsonst Social Media – Regen sie Engagement an!

Mehr als 200.000 Werbetreibende möchten ein Stückchen vom Aufmerksamkeits-Kuchen auf Instagram abbekommen. Wie auch bei Facebook werden Anzeigen hier nicht nur abhängig vom Budget sondern auch durch das Engagement der User mit der Ad unterschiedlich oft in der Zielgruppe gezeigt.

Bei der Gestaltung der Anzeige sollten Sie also darauf achten, mit Bild und Text möglichst viele Interaktionen anzuregen. Die Einbindung des entsprechenden Call-to-Action-Buttons ist dabei natürlich nur der erste Schritt. In der Bildbeschreibung regen gezielt gestellte Fragen zum Kommentieren an. Genauso kann dazu aufgerufen werden, das Bild zu liken, wenn das gezeigte Produkt gefällt und der User plant, es zu kaufen.

Fazit: So werben Sie als E-Commerce-Unternehmen erfolgreich auf Instagram

Der erste Schritt zur erfolgreichen Instagram-Präsenz und Instagram-Ad-Kampagne ist eine auf übergeordnete Marketingziele abgestimmte Strategie. Darauf aufbauend sollten Sie eine einheitliche Bildsprache entwickeln, die Ihre Produkte kreativ und wirkungsvoll in Szene setzt und ein konsistentes Bild Ihrer Marke vermittelt. Eine kurze, aussagekräftige Bildbeschreibung sowie ein dem Ziel der Ad entsprechender Call-to-Action-Button sollen weiterhin zu Interkationen anregen, um die Effektivität Ihrer Anzeige selbst sowie Conversions zu steigern. Der Einsatz von gebrandeten Hashtags kann die Wirkung der Anzeige weiterhin erhöhen, wenn es um die Bekanntheit Ihrer Marke geht. Bei auf Hashtags basierenden Kampagnen wie beispielsweise UGC-Wettbewerben muss dieser selbstverständlich in der Ad so präsent wie möglich eingebunden werden.

Ich wünsche viel Erfolg!

New Call-to-action

 

Social Media

Elisa Voigt

Autor: Elisa Voigt

Elisa Voigt, Jahrgang 1992, ist Projektmanagerin bei der Agenturgruppe Socialmarketingagentur. Sie ist zuständig für die Onlinekommunikation des Netzwerkes und interne Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen des Social Media Marketings.

Kostenlose News über Mobile Commerce erhalten und immer auf dem Laufenden bleiben!

Jederzeit abbestellbar!